
5:4 Sieg gegen TC Birkenfeld 1
Spielbericht Herren 50/2 gegen TC Birkenfeld 1 09.05.2026
Na also, wer sagt denn, dass Bezirksliga-Tennis staubtrocken sein muss? Hier ist der Bericht aus der Rutesheimer Kabine – zwischen Kaltgetränk und Siegesrausch.
Überfall in Birkenfeld: Wie wir die Punkte (und fast unsere Nerven) entführten
Was für ein herrlicher Samstag beim TC Birkenfeld 1! Wir sind mit einer Mission angereist, und – Spoileralarm – wir haben den Laden mit einem 5:4-Sieg in der Tasche verlassen. Aber der Weg dahin war steiniger als die rote Asche im Hochsommer.
Die Einzel: "Tiebreak-Terror" und schwäbische Präzision
Eigentlich sah es nach den Einzeln schon so aus, als könnten wir den Grill früher anschmeißen. Unsere Jungs an den Positionen 3 und 4, Frank Frohnmaier und Thomas Schmidt, haben ihre Gegner so konsequent bespielt, dass man fast Mitleid haben konnte – zwei souveräne Siege ohne viel Federlesen.
Dann wurde es aber psychologisch:
• Tobias Aichelin (Pos. 1) dachte sich wohl, ein normaler Sieg sei zu langweilig, und schleppte seinen Gegner in den Match-Tiebreak, nur um ihn dort mit 10:8 niederzuringen.
• Stefan Eiss (Pos. 5) zog nach: Erst den zweiten Satz im Tiebreak hergegeben, um dann im Match-Tiebreak mit 10:7 den Sack zuzumachen.
• Dass wir an Pos. 2 und 6 eher als "gute Gäste" auftraten und die Punkte dort ließen, verbuchen wir mal unter Diplomatie.
Mit einer 4:2-Führung ging es in die Doppel – eigentlich ein gemütliches Polster, dachten wir.
Die Doppel: Drama, Baby!
Birkenfeld hatte wohl Zielwasser getrunken. Plötzlich wurde es auf der Anlage richtig laut. Unser Einser-Doppel Aichelin/Killinger lieferte sich eine Schlacht, die eigentlich ein eigenes Ticket-System verdient hätte. Nach einem 11:13 im Match-Tiebreak mussten wir den Gastgebern gratulieren – das war Tennis-Wahnsinn pur!
Da auch unser zweites Doppel gegen die Birkenfelder "Wand" Höhn/Hermes kein Rezept fand, stand es plötzlich 4:4. Die Stimmung? Angespannt wie eine frisch besaitete Schlägerkante.
Die Rettung: Das "Express-Doppel"
Zum Glück haben wir unsere "Lebensversicherung" Frohnmaier/Schmidt ins dritte Doppel gestellt. Während auf den anderen Plätzen noch das Drama zelebriert wurde, machten die beiden kurzen Prozess: Ein 6:0, 6:2 in Rekordzeit. Trockener als ein Martini und effizienter als eine schwäbische Kehrwoche.
Fazit:
Wir gewinnen mit 5:4 Matches und 11:10 Sätzen. Es war knapp, es war laut, und es war genau der Saisonstart, den wir wollten. Birkenfeld war ein toller Gastgeber, aber die Punkte nehmen wir trotzdem lieber mit nach Rutesheim.
Nächstes Mal gewinnen wir aber bitte ohne zwei Herzinfarkte pro Satz!
Der "Held des Tages": Das Doppel 3 – danke fürs schnelle Erlösen!
Oberschiedsrichter (und Zeuge des Wahnsinns): Stefan Getrost
